Projekte im Kinder-Hospiz Sternenbrücke

Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben

Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke ist eine 2003 eröffnete Palliativeinrichtung in Hamburg-Rissen für unheilbar erkrankte junge Menschen bis zu einem Alter von 27 Jahren. Im Kinderhospiz können die jungen Menschen gemeinsam mit ihren nächsten Angehörigen aufgenommen werden. Zudem werden die Familien nicht nur in der letzten Lebensphase ihres Kindes, sondern auch auf dem oft viele Jahre dauernden Krankheitsweg im Rahmen der Entlastungspflege begleitet.

Es gibt bereits einige prominente Spender und Initiativen, durch welche die nicht mit Geld aufzuwiegenden Aktivitäten der Einrichtung finanziert werden. Doch um den Kindern und deren Angehörigen schöne Momente im Alltag des Kinderhospizes ermöglichen zu können, gibt es noch viele Projekte, für die finanzielle Unterstützung benötigt wird. Für folgende Projekte wird eine Schwitzen-mit-Herz Challenge gesucht:

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Zweistündiger Auftritt der Klinik-Clowns im Kinder-Hospiz

Singend, zaubernd und tanzend bringen die Klinik-Clowns die Kinder zum Strahlen und lachen und alles wird – durch ihre Besuche – noch ein Stück weit bunter in der Sternenbrücke.

Für 200,00 Euro kann ein zweistündiger Auftritt der Klinik-Clowns finanziert werden

Ziel der Sternenbrücke ist es, zwei Auftritte der Klinik-Clowns im Monat zu organisieren, um den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Mit der Erfüllung dieser Wünsche wird nicht nur die die aktive Trauerarbeit in der Sternenbrücke unterstützt, sondern wir schenken gemäß dem Leitspruch der Sternenbrücke „Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben“ auch viel Freude. Mit 200,00 Euro kann ein zweistündiger Auftritt der Klinik-Clowns realisiert werden.

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Grabkerzen im Garten der Erinnerung

Im Garten der Erinnerung bekommt jedes verstorbene Kind einen eigenen Platz mit einer kleinen Lampe, in der eine Grabkerze steht. Wenn ein Kind „über den Regenbogen geht“ werden gemeinsam mit der Familie alle Kerzen in den Lampen entzündet. Für das „neue“ Sternenkind wird ein Platz ausgesucht und ein neues Licht wird „in der Mitte“ all der anderen Lichter aufgenommen.

Für 1.000,00 Euro können ein Jahr lang die Kosten der Grabkerzen übernommen werden

Ebenso werden am jährlich stattfindenden Tag der Erinnerung alle Kerzen angezündet und den verstorbenen Kindern gedacht. Für 1.000,00 Euro können für ein ganzes Jahr lang die Kosten dieser Kerzen übernommen werden. So wird den „Sternenkindern“ und dem Garten der Erinnerung ein glanzvolles Licht schöner Erinnerungen geschenkt.

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Saisonale Bepflanzung und Pflege des Gartens der Erinnerung

Die Trauerarbeit im Kinder-Hospiz Sternenbrücke beginnt schon bei der Diagnosestellung, denn die Nachricht, dass ein Kind lebensbegrenzt erkrankt ist, erschüttert das gesamte Familiensystem. Werte und Rollen zwischen den betroffenen Angehörigen verändern sich, die Gefühlswelten jedes Einzelnen sind extremen Schwankungen ausgesetzt und belasten das Zusammenleben. Hier gilt es, allen Familienmitgliedern Raum, Zeit und Wertschätzung für den jeweils individuellen Trauerprozess entgegenzubringen und darauf zu achten, dass es keine Bewertung und Beurteilung in den persönlichen Ausdrucksformen gibt.

Damit die betroffenen Familien auch nach dem Verlust ihres Kindes einen Weg in ihr nun verändertes Leben finden, unterstützen wir sie mit persönlicher Trauerbegleitung. In der Sternenbrücke sind Trauerbegleiter, geschultes Pflegepersonal sowie die Hospizleitung sowohl während der Entlastungspflegeaufenthalte als auch in der letzten Lebensphase der erkrankten jungen Gäste immer an der Seite der betroffenen Familien. Sie alle ermöglichen einen gemeinsamen Weg bereits ab dem Moment der ersten Kontaktaufnahme in der Krankheitsphase bis hin zum letzten Lebensweg des betroffenen Kindes. Dem Garten der Erinnerung kommt dabei eine besonders wichtige Aufgabe zuteil, denn er schenkt den verwaisten Familien einen Ort, an dem sie ihrer verstorbenen Kinder auch noch lange nach dem Verlust gedenken können.


Für 5.000,00 Euro pro Jahr kann der Garten der Erinnerung zu jeder Jahreszeit gepflegt und saisonal gestaltet werden

Um den Garten der Erinnerung zu jeder Jahreszeit einladend zu gestalten und den „Sternenkindern“ eine zauberhafte und farbenfrohe Erinnerungsstätte bieten zu können, benötigt das Kinder-Hospiz Sternenbrücke ca. 5.000,00 Euro pro Jahr für die Pflege und Bepflanzung.

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Weiterbildungsmaßnahmen für Fachpflegekräfte in der Akademie Kinder-Hospiz Sternenbrücke

Die Akademie Kinder-Hospiz Sternenbrücke wendet sich mit einem umfangreich ausgerichteten Fort- und Weiterbildungsprogramm an erfahrene Kinder- und Jugendmediziner, Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflegekräfte sowie MitarbeiterInnen aus dem psychosozialen Bereich und mit einigen Fortbildungen speziell auch an PädagogInnen, LehrerInnen, ErzieherInnen und Hebammen. Auch die Schulung ehrenamtlicher MitarbeiterInnen im Kinderhospizbereich, die Zusammenarbeit mit Krankenpflegeschulen sowie Seminarangebote für betroffene Eltern und Angehörige sind in die Akademie integriert.

Das Anliegen der Akademie ist es, aktuelle Erkenntnisse für die bestmögliche Pflege und Begleitung der betroffenen Familien zu vermitteln. Die verschiedenen Fort- und Weiterbildungen fördern zudem eine bestmögliche Vernetzung aller Beteiligten und das gegenseitige Verständnis für die besonderen Situationen in den jeweiligen Arbeitsbereichen. So kann die Betreuung junger lebensverkürzend erkrankter Menschen und ihrer Familien stetig verbessert werden.

Für 590,00 Euro kann die Weiterbildung einer Pflegekraft finanziert werden

Um die Kinder bestmöglich pflegen zu können, ist eine stetige Weiterbildung der Fachpflegekräfte im Kinder-Hospiz nötig. Die Kosten der Teilnahme an der Beatmungsschulung „Basisqualifikation Pflegefachkraft für außerklinische Beatmung – Pädiatrie“ an der Bildungsakademie und Wissenschaft im Gesundheitswesen betragen z.B. 590,00 Euro pro Pflegekraft. Gerne kann aber auch allgemein für „Fort und Weiterbildungskosten“ gespendet und damit die Fortbildung der Pflegekräfte unterstützt werden.

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Künstlerische Aktivitäten der Sternenbrücke – Malwerkstatt, Sargbemalung, Geschwisterbetreuung

Seit Oktober 2013 bietet im Kinder-Hospiz eine, sich im Ruhestand befindende, ehemalige Erzieherin der Sternenbrücke kreative Malstunden für Eltern und Angehörige der Kinder an. Alle zwei Wochen können sie an der dreistündigen Malwerkstatt teilnehmen und ihrer Kreativität, Phantasie sowie ihren Gefühle freien Lauf lassen und sich künstlerisch ausdrücken. Zudem erlauben die Malstunden den betroffenen Eltern eine Auszeit von ihrem oft aufreibenden Pflegealltag und helfen ihnen, sich auf sich selbst zu besinnen oder gar ein Hobby wiederzuentdecken, dass sie aufgrund der Erkrankung ihres Kindes vernachlässigen mussten.

Für die malerischen Aktivitäten in der Sternenbrücke wird Geld für Leinwände, Farben und andere Utensilien benötigt

Mit Pinsel und Farbe schaffen sie unter fachlicher Anleitung kleine und große Kunstwerke, die für viele von ihnen zu liebgewonnen und mit Erinnerungen verknüpften Andenken an ihre Zeit in der Sternenbrücke werden.

Viele der Eltern schildern es als große Bereicherung an der Malwerkstatt teilzunehmen und so Zeit für sich selbst zu haben und mit anderen betroffenen Eltern ins Gespräch zu kommen, denn gerade das Miteinander – abseits der Pflege ihrer Kinder – gibt ihnen Kraft für ihren bevorstehenden, weiteren Weg.

In unserem Kreativraum, der sonst vorrangig für die Geschwisterbetreuung genutzt wird werden oft die Särge von der ganzen Familie bemalt, um das „letzte Zuhause“ der Kinder so schön wie möglich zu gestalten und die Angst vor dem Sarg zu nehmen.

Auch im Rahmen der Geschwisterbetreuung wird viel gemalt und gebastelt. Dies dient nicht nur der kreativen Beschäftigung, sondern auch zur Unterstützung der gesunden Kinder, die sehr oft hinten an stehen müssen. So können sie ihrer Kreativität, ihren Gefühlen und ihren Gedanken freien Lauf lassen.